Tagestouren durch die Pfunderer Berge

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Eisbruggtal

Eisbruggtal

Berge satt, Gletscher, ein Hauch von Italien und viele Wandermöglichkeiten – dafür stehen die Südtiroler Berge. Im Rahmen von unserem Sommerurlaub waren Conny und ich letzten September dort, um einige schöne Tagestouren rund um Pfunders zu machen. Eine tolle Unterkunft auf dem Wegscheiderhof  bei Familie Voggler hatten wir bereits vorher gebucht. Alleine die Anfahrt zu dem Hof verspricht dem Urlauber bereits pure Abgeschiedenheit auf 1480m in Mitten der Bergwelt. Genau das Richtige für uns, um den Alltag hinter uns zu lassen. Die Ferienwohnung ist sehr gepflegt und gut ausgestattet. Man fühlt sich sofort zu hause und lernt die Gastfreundschaft von Gabi & Burkhard mit ihren drei Kids zu schätzen!
Direkt vom Haus weg gehen viele Wanderwege für Tagestouren in die umliegenden Berge und öffnet uns das Tor zu einem Wanderparadies. Geplant haben wir vorher nichts, aber der Blick auf die Topokarte spricht Bände.

Infos zu den Pfunderer Bergen

Die Pfunderer Berge sind eine Untergruppe der Zillertaler Alpen und lassen das Wanderherz höher schlagen. Vor allem der mehrtägige Pfunderer Höhenweg ist ein echtes Highlight. Die Berggruppe liegt nördlich vom Pustertal und bestehen aus Granit-, Gneis- und Schiefergestein. On the top ist man in der Berggruppe auf der Hochfeiler (3509 m.ü.M.) und schaut herab auf einige mehr oder weniger große Gletscher. Bergseen schmücken das Bild der alpinen Gegend mit oft steil ansteigenden Hängen, die aber mit tollen Ausblicken bis in die Dolomiten belohnen.

Katenmaterial:
Kompass Karten: Pfunderer Berge/Monti di Fundres (1:35000)

Unser Tagestouren

Gipfelerfolge auf Tagestouren

Gipfelerfolge auf Tagestouren

Nicht immer hatten wir perfektes Wetter in den Tagen vor Ort. Es war eher ein verregneter September wenn man den Meteorologen glauben darf. So kam es uns auch vor und wir stürzten uns bei jeder angekündigten Wetterbesserung auf die umliegenden Wanderwege, da oft das Wetter für den nächsten Tag wieder schlecht angesagt war. Unserer Meinung ist der südtiroler Wetterdienst immer etwas optimistisch: Ist sonniges Wetter mit vereinzelt auftretenden Wölkchen angekündigt, konnten wir immer wieder feststellen, dass spätestens mittags der komplette Himmel zu war :-). Bei den Tagesrundtouren war immer der Wegscheiderhof unser Ausgangspunkt (außer Tour 5). Die angegebenen Laufzeiten basieren auf ein gemütliches Lauftempo von uns :-). Schließlich haben wir Urlaub!

1. Tour: Egger-Bodenalm – Kuhscharte – Jeneweinhütte – Egger-Bodenalm (ca. 3,5 Stunden)

Auf zur Jeneweinhütte

Auf zur Jeneweinhütte

Um uns für die kommenden längeren Tagestouren einzulaufen und das Wetter an diesem Tag nicht zum besten stand, hat uns Burkhard diese Runde empfohlen. Wir haben spontan unseren Sea to Summit Ultra-Sil Day Pack mit etwas Essbaren und Trinken gefühlt und haben uns über die Fahrstraße zur Egger-Bodenalm auf den Weg gemacht. Dort angekommen und die ersten 200 Hm in den Wadeln, geht es auf einem schmalen Bergweg am Eisbruggbach über Weidewiesen entlang. Hier kommen wir auch in den Genuss auf der berühmten Via Alpina zu Laufen. Ein Weitwanderweg mit mehr als 5000 km Laufkilometern durch die kompletten Alpenländer. Zwischen dem Gschirn (2335 m.ü.M) und dem Schaflahner (2590 m.ü.M.) öffnet sich die Bergwelt und wir haben einen tollen Blick Richtung Edelrauthütte. Dort wollen wir dann morgen hinauf.

Wasserfall vom Eisbruggbach

Wasserfall vom Eisbruggbach

Heute biegen wir aber von der Via Alpina rechts zur Kuhscharte ab und folgenden dem Pfunderer Höhenweg am Hang hinauf. 20 min später pfeift uns der Wind an der Scharte ins Gesicht. Wir lassen uns es jedoch nicht nehmen ein wenig die Aussicht zu genießen. Deswegen sind wir ja hier her gekommen, da tut das wechselhafte Wetter der Laune keinen Abbruch. Unser Blick schweift in die gegenüberliegende Bergwelt und wir schmieden Pläne auf welchen wir noch in diesem Urlaub rauf wollen. Von der Kuhscharte (ca. 2050 M.ü.M) folgenden wir dem Weg abwärts über Weidewiesen zur Jeneweinhütte. Hier finden wir nach ein bisschen Suchen den kleinen aber urigen Abstieg über den Weg 30a. Recht steil geht es durch einen Wald voller Lerchen, die sich bereits teilweise in herbstlichen Farben auf den anstehenden Winter einstellen.

Am Eggerbruggbach angekommen schließt sich der Kreis dieser Tour wieder und wir laufen den gleichen Weg nach Dun zurück, den wir auch hoch gekommen sind.

Fazit: Eine tolle kurze Tagestour mit tollen Einblicken in die umliegende Bergwelt. Im Sommer lädt die Jeneweinhütte noch zur Einkehr ein.

2. Tour: Egger-Bodenalm – Eisbruggalm – Eisbruggsee – Edelrauthütte – Untere Weißzintscharte – und zurück über Valsscharte (ca. 9 Stunden)

Ausblick zur Rotwand

Ausblick zur Rotwand

Jetzt sind wir richtig angefixt nach dem die erste Tour einfach so schön war. Wir laufen früh morgens mit allem nötigsten ausgestattet den gleichen Weg bis zum Abzweig zur Kuhscharte hoch. Heute geht es weiter zur Eisbruggalm durch das gleichnamige Tal. Wir folgen einem Forstweg, der aber bald auf einen kleinen Bergweg mündet. Hier ist das Hochtal schön weit und auch das Wetter macht heute mit. An der Eisbruggalm (2154 m.ü.M.) gönnen wir uns den ersten Snack um bei Kräften zu bleiben. Die Aussicht auf die steil steigenden Berge ist atemberaubend und wir genießen die Sonnenstrahlen. Es ist grundsätzlich nicht mehr viel los und wir werden auch in den kommenden Tagen wenige Wanderer treffen, da die Hauptsaison schon beendet ist.

Abstieg zum Eisbruggsee

Abstieg zum Eisbruggsee

Ab hier ist es nicht mehr weit und wir sehen nach weiteren 200 Hm den Eisbruggsee vor uns liegen. Die letzten Höhenmeter geht es durch Geröll zur Edelrauthütte (2545 m.ü.M.). Eine perfekte Gelegenheit noch mal etwas zu Essen und Trinken. Wir können jedoch dem Kaiserschmarn widerstehen und belassen es bei dem mitgebrachten Vesper vor der Hütte. Wir wollen ja noch hoch zur Untere Weißzintscharte. Conny hat noch nie einen Gletscher von Nahem gesehen und das soll sich heute ändern. Durch das Geröll des Untergries stapfen wir fleißig „Aufi“. Über uns thront die Niedere Weißzint (3263 M.ü.M.) mit ihrem schneebezuckerten Gipfel und am Wegesrand entdecken wir viele schöne Mineralien, die jedoch nicht mit genommen werden dürfen, da dies strikt verboten ist.
An Scharte angekommen erblicken wir den Gliderferner, der wie soll man sagen: „sehr klein ausfällt“ :-). Die Spuren des Klimawandels sind auch hier zu sehen. Burkhard aus der Unterkunft wird uns am gleichen Abend noch erzählen wie er vor ca. 20 Jahren als junger Bursche dort oben das erste Mal stand und der Gletscher ein vielfaches größer gewesen ist. Damals konnte man von der Scharte fast direkt zur Hochfeilerhütte über den Gletscher laufen. Heute ist der Gletscher so abgesunken, dass man erst ein gutes Stück hinunter muss um auf der gegen überliegenden Seite wieder hinaufsteigt. Nichts desto trotz ist es ein schönes Plätzchen Erde, an dem Conny ins Staunen gerät.

Runter zur Winkler Alm

Runter zur Winkler Alm

Wir brechen aber recht schnell wieder auf und steigen zur Edelrauthütte ab. Wir haben ja noch ein paar Meter nach Hause. Ab dem Eisbruggsee wollen wir aber nicht nochmal den gleichen Weg absteigen sondern nehmen den Abzweig zur Valsscharte um über die Valsalm abzusteigen. Eine lohnenswerte Alternative. Es ist schon halb 5 und wir genießen die Einsamkeit auf dem Weg. Ganz alleine sind wir jedoch nicht. Vor der Scharte schauen aus vielen Löchern die Murmeltiere heraus und genießen wie wir die Abendstimmung bevor es den langen Abstieg von über 2400 auf 1480 m.ü.M. hinuter geht. Wir genießen noch einmal die umliegende Bergwelt und erreichen gegen 18.30 Uhr wieder die Egger-Bodenalm.

Fazit: Tolle Tagestour mit einem Hauch von Hochtourenfeeling und tollen Einkehrmöglichkeiten in der Eisbruggalm und Edelrauthütte.

3. Tour: Altkaser – Sentealm – Walder (ca. 3,5 Stunden)

In der Nähe der Sentealm

In der Nähe der Sentealm

Mal wieder sieht es draußen trüb aus, aber Burkhardt kann auch hier mit einem Tourtipp aushelfen. Heute wollen wir zur urigen Sentealm oberhalb von Dun laufen. Eine schöne Runde auch bei bewölkten bzw. leicht regnerischen Wetter. Wir packen das Nötigste in unseren Rucksack. Vorallem die Regenbekleidung darf nicht fehlen :-).

Im Abstieg nach Dun

Im Abstieg nach Dun

 

Die ersten Meter folgen wir wieder dem Straßenverlauf, biegen jedoch schnell links auf den Wegnummer 17 Richtung Altkaser ab. Es geht anfänglich noch auf einem Fahrweg, der im heutigen Nebel bald in einen schmalen Bergweg mündet. Auch bei diesem Wetter treffen wir ein paar Pferde und Kühe, die hier am Hang grasen. Bis hierher war das die Vegetation recht bewachsen von Bäumen und so langsam kommen wir über die Baumgrenze. Die Aussicht lichtet sich und hin und wieder können wir die Berge um uns herum erkennen. Der Weg ist angenehm steigend über freie Wiesenflächen. Wir genießen die Ruhe hier oben und trotz Regen können wir dem Sauwetter etwas schönes abgewinnen. Hier bietet die Arcteryx Alpha LT Jacke und die Regenhose Berghaus Paclite Pant einen zuverlässigen Regenschutz. Pünktlich zur Halbzeit taucht im Nebel die Sentealm auf. Die Alm ist schon geschlossen, nur noch der Almbesitzer ist hier oben und macht alles winterfest. Schade ist, dass wir keine Weitsicht haben, da man von hier bis in die Dolomiten schauen kann.
Nach einem kleinen Snack, brechen wir wieder auf. Ab hier geht es nur noch den Berg runter und wir sind schnell wieder von Bäumen umgeben. Einfach herrlich wie sich der Weg am Berg entlang schlängelt. Von den Bäumen hängen viel Moose herab, die ein wunderschönes Bild abgegeben und besonders sind die Moose ein Anzeichen, dass hier die Bergluft noch sehr gut ist. Schneller als gewünscht sehen wir schon wieder die ersten Häuser von Dun und lassen es gemütlich auslaufen.

Fazit: Die Tour wollen wir niemand vorenthalten, da diese sehr lohnenswert ist. Im Sommer kann man auf der Sentealm frische Milchprodukte kaufen und sich von der Bergsonne verwöhnen lassen.

4. Tour: Duner Klamm – Steinbergscharte – Seefeldspitze – Paulscharte – Pichleralm – Pfunders (ca. 9 Stunden)

Richtung Steinkarscharte

Richtung Steinkarscharte

Für diesen Tag war das Wetter nach zu viel Regentagen wieder besser angesagt. Wir starten gegen 8 Uhr am Wegscheiderhof und folgen die gewohnten ersten Meter auf der Fahrstraße bis zum Abzweig in die Duner Klamm. Ab hier geht es auf einem Forstweg leicht ansteigend durch die Klamm und wir treffen die ersten Bewohner dieser Gegend: Kühen und Ziegen. Diese sind hier während der Sommermonaten auf den Weiden und sorgen mit ihrer Milch für tolle regionale Milch- und Käseprodukte. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein :-). Gegen 9.20 Uhr kommen wir aus der Klamm und biegen links auf den Wegnummer 6 in den Stoanlaberg Bergeinschnitt. Umgeben von einer tollen Bergkulisse aus Wurmaulspitz (3022 M.ü.M.), Rotwand (2926 M.ü.M.), Seefeldspitz (2715 M.ü.M.), Bretterspitz (2695 M.ü.M.) und vielen weiteren Bergen genießen wir den Aufstieg bei tollem Wanderwetter. Ein wenig Abenteuerfeeling kommt auf, da besonderns der Einstieg auf einem schmalen Weg durch eine Verengung führt und wir an einem Wasserfall vorbei steigen. Natur pur und wir sind die Einzigsten auf dem Weg.

Einsame Wege

Einsame Wege

Anschließend öffnet sich der Bergeinschnitt und man läuft meist einfach über die Almwiesen. Hier treffen wir einen örtlichen jungen Bauern, der die Weiden winterfertig macht und wir wechseln einige Worte über die Almwirtschaft in Südtirol und dies und jenes. Es ist toll wenn man im Urlaub etwas Regionales von den Locals erfahren und somit ein Teil der Gegend werden kann. Um 12.30 Uhr sind wir an der Steinbergscharte und schauen auf der anderen Seite ins Val die Valles.

Herbstlich ging es zu

Herbstlich ging es zu

Eine Pause später steigen wir ein paar Meter Richtung Val die Valles ab und folgen dem gepunkteten Wegabschnitt zur Seefeldspitz (2715 M.ü.M). Yeahhh, wir sind um 13.45 Uhr oben aber genießen nur kurz eine 360° Aussicht, bevor sich die Wolken mit kleinen Lücken über die Berggipfel legen. Uns ist egal, mittlerweile sind wir es ja von dem Wetter der letzten Tage gewohnt :-).
Ab hier geht es über 1500 Hm bergab bis nach Pfunders. Der Weg verläuft oberhalb des kleinen und mittleren Seefeldsees über Bergwiesen zur Paulscharte. Hier weisst ein Wegweiser Richtung Pfunders. Bergab laufen ist nervig stellen wir recht schnell fest :-), aber die Black Diamond Ultra Distance Trekking Stöcke helfen da doch sehr. Das Knie von Conny zwickt wieder und wir würden am liebsten nur bergauf laufen :-). Alles Jammern bringt nichts, den auch hier finden wir schöne Aussichten während wir die Pichleralm passieren. Zeitig kommen wir auf die Forststraße nach Pfunders und bekommen das Angebot, ob wir mit dem Auto mit hinunter fahren wollen: „Nein, vielen Dank für das Angebot“, lautet unsere Antwort. Das ziehen wir schon ganz durch und sind jedoch froh, als wir gegen 18 Uhr unten den Pfunderer Bach queren. Die letzten Höhenmeter auf der alten Fahrstraße nach Dun über den Weg Nummer 13 genießen wir nochmal und man läuft schön gelegen auf dem Schotterweg bis zur Ferienwohnung zurück. Hier schlagen wir um 19.15 Uhr auf und treffen Gabi an, die schon etwas besorgt war, warum wir noch nicht zurück sind. Alles gut!

Fazit: Eine der endlosen Tagestouren rund um unsere Ferienwohnung, die im Spätsommer mit Einsamkeit und tollen Ausblicken auf den Wanderer wartet.

5. Tour: Startpunkt in Rauchenbichl – Moaralm – Zwölferspitz – Putzenhöhe – Moarhofalm – Rauchenbichl (ca. 6 Stunden)

An der Moaralm

An der Moaralm

Bevor die Heimat wieder ruft, möchten wir noch eine letzte Tagestour machen. Wir fahren mit dem Auto nach Rauchenbichl. Geplant war dort auf dem Wanderparkplatz das Auto abzustellen und zu Fuss weiter auf dem Weg Nummer 65, 65a & 11 zur Moaralm aufzusteigen. Ersteres wird leider nichts, da die Straße heute ab der Kirche zum Parkplatz neu geteert wird. Aber Hilfe kommt von den örtlichen Bauarbeitern, die uns in ihrem Bauwagen mit bis zum Parkplatz nehmen. Feine Sache, danke schon mal :-)!

Pfunderer Höhenweg

Pfunderer Höhenweg

Endlich wieder Wandergelände unter den Füssen. Conny braucht heute jedoch noch ein wenig um in die Gänge zu kommen. Die letzten Tage haben ein paar Körner gekostet. Aber schnell ist auch sie voll dabei. Bei der Landschaft bleibt uns nichts anderes übrig, als Laufen zu gehen. Es ist einfach viel zu schön hier! Bis zur Moaralm steigt man auf dem Murmeltierweg meist durch Wälder bergauf und kreuzt den Weg der letzten Kuhweiden, bis sich das Gelände öffnet und die herbstlichen Farben der Berghänge auf sich aufmerksam machen. Die Frage kommt einem Wanderer immer wieder: „Welches ist die schönste Jahreszeit?“. Der Herbst gehört auf jeden Fall dazu. Man spürt wie sich die Welt auf den ersten Schnee vorbereitet und sich für den Winter bereit macht. In einem letzten Akt präsentiert die Natur nochmal seine schönsten Farben.

Kaiserschmarn on Tour

Kaiserschmarn on Tour

An der Moaralm machen wir kurz Rast und vespern und trinken etwas. Ab hier geht es auf dem Weg Nummer 11a weitere 500 Hm auf den breiten Grat zwischen dem Mutennock 2484 (M.ü.M.)und der Zwölferspitz (2351 M.ü.M.). Ab hier folgen wir dem Pfunderer Höhenweg in Richtung Osten über die Zwölfspitz (2438 M.ü.M) zur Putzenhöhe (2438 M.ü.M). Herrlich geht der Weg in Wellen dahin und bietet tolle Ausblicke in alle Himmelsrichtungen. Hier sind wir uns sicher, dass wir eines Tages hierher zurück kommen werden und den kompletten Pfunderer Höhenweg laufen werden. In den letzten Tagen sind wir immer wieder auf seinen Spuren unterwegs gewesen und haben die Moment dort genossen.
Ein Zitat besagt: „Wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“. Genauso machen wir es :-)! Aber nicht ohne uns beim Abstieg von der Putzenhöhe noch in der Moarhofalm ein deftiges Bergessen zu gönnen. Die meisten Hütten haben Ende September bereits geschlossen, aber hier erfüllen sich alle unsere kulinarischen Wünsche. Kaiserschmarn und südtiroler Speck- & Käseknödel: was könnte es Leckeres nach einem Wandertag geben, bevor wir die letzten Höhenmeter zurück nach Rauchenbichl laufen. Der Abstieg kann entweder über den Weg Nummer 65 erfolgen oder man nimmt den Abstieg über die Schmidalm.
Vorsicht!!! Dieser Weg ist recht bescheiden ausgeschildert und benötigt etwas Orientierung, da der Weg nicht ganz einfach zu finden ist. Wer jedoch Lust auf ein bisschen Abenteuer hat und nicht dem Forstweg auf der Weg Nummer 65 folgen will, kann sich hier austoben.

Um 17 Uhr kommen wir k.o. aber überglücklich am Auto an und sehnen uns bereits jetzt nach weiteren Touren in den Südtiroler Bergen.

Fazit: Auf den Spuren des Pfunderer Höhenwegs bekommt man einen tollen Einblick über den Höhenweg und kann sich Ende September Kulinarisch in der Moarhofalm verwöhnen lassen.
Ach, und Murmeltiere auf dem „Murmeltierweg“ haben wir leider keine gesehen :-).

Fazit der Tagestouren

Hoffentlich ist es gelungen einen Einblick in die Vielfalt der Tages- und auch Mehrtagestouren zu geben. Die Pfunderer Berge sind besonders im Spätsommer ein echter Geheimtipp, da man viel „Bergerlebnisse“ für sich hat und die meisten Urlauber schon zu Hause sind oder sich in anderen Teilen der Alpen rumtreiben. Wir werden auf jeden Fall wieder  zurück kommen und im tollen Wegscheiderhof, die Einsamkeit genießen. Weit weg von jeglichem Alltagsstress! Wir sagen DANKE Südtirol für die tollen Tagen dort und das nächste Mal bringen wir nur noch das bessere Bergwetter in Form der Sonne mit :-).

Weitere Bilder der Touren:

Tour 1: Ausblick Weißsteinkar

Tour 1: Ausblick Weißsteinkar

Tour 1: Erfrischendes Wasser

Tour 1: Erfrischendes Wasser

Tour 2: Die Eisbruggalm

Tour 2: Die Eisbruggalm

Tour 2: Wegeseindrücke

Tour 2: Wegeseindrücke

Tour 2: Eisbruggtal

Tour 2: Eisbruggtal

Tour 2: Überall Mineralien

Tour 2: Überall Mineralien

Tour 2: Gliderferner

Tour 2: Gliderferner

Tour 2: Kurz vor der Valsscharte

Tour 2: Kurz vor der Valsscharte

Tour 3: Regnerische Aussichten

Tour 3: Regnerische Aussichten

Tour 3: Hannes & Conny

Tour 3: Hannes & Conny

Tour 5: Am Wegesrand

Tour 5: Am Wegesrand

Tour 5: Vor der Zwölferspitz

Tour 5: Vor der Zwölferspitz

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